Auftakt zur 125. Jahrfeier des Gospelchors der Germania 1889 e.V.

von M. M-W. (Kommentare: 0)

Mit ökumenischem Gottesdienst starteten die Frauen des Gospelchors ins Festjahr

Am letzten Sonntag, 15. Juni begannen mit dem ökumenischen Gottesdienst in der St. Laurentiuskirche offiziell die Festveranstaltungen des Gospelchors der Germania. Die Frauen des Gospelchors gestalteten den gemeinsamen Gottesdienst mit dem kath. Pfarrer Wehrle und seinem evangelischen Amtskollegen Pfarrer Dr. Kaiser mit Liedbeiträgen, Fürbitten und Anrufungen.

Nach dem festlichen Einzug mit den beiden Geistlichen eröffnete der Gospelchor die Messe mit dem festlichen, durch Orgelmusik begleiteten, geistlichen Lieds  „Hymnus“.

 Auch der katholische Kirchenchor belebte den Gottesdienst mit Ihrem Gesang.

Ein zweites Lied der Frauen erklang nach dem Glaubensbekenntnis durch die Kirche. Der Chor sang das etwas flottere, durch den Film Sister Act bekannte „I will follow him“. Nach dem Vater Unser schließlich erklangen die Stimmen ein letztes Mal mit dem wunderbaren ergreifenden Choral „In Remembrance“.

Besonders beeindruckend war das gemeinsam mit der Gemeinde und dem Kirchenchor gesungene  „Großer Gott wir loben dich“.

Nach diesem abwechslungsreichen und sehr stimmungsvollen Gottesdienst, waren die Sängerinnen um Dirigentin Bauer aber noch nicht fertig mit ihrem Sonntagseinsatz. Gemeinsam liefen die Frauen des Ensembles zum Friedhof, um dort ihre verstorbenen Vereinsmitglieder zu ehren. An der Spitze schritt der einzige Mann der Gesangsgruppe, Hans Münd, mit der schweren Vereinsfahne in Händen, würdevoll voraus.

Nach dem stimmungsvollen Lied „Tebe Poem“ von Dmitry Bortniansky eröffnete die 1. Vorsitzende Baumann mit einer eindrucksvollen Rede die Totenehrung der ehemaligen verstorbenen Vereinsmitglieder.

„Schön dass wir heute jung und alt unseren Verstorbenen

hier gedenken. Wir werden so wie sie`s getan mit Lieder und mit Frohgesang, den Menschen Freude schenken.“

 

Mit diesem sinnreichen Vers sprach Petra Baumann das aus, was der Grundgedanke des gesanglichen Vereinsleben ausmacht. Die Ehrung der einstigen Mitglieder, die Aufrechterhaltung der Erinnerung, aber auch das Weitergeben des Gedankens durch die Musik anderen Menschen Freude zu bereiten und die Herzen zu berühren.

 

Mit dem abschließenden „Halleluja“ von Cohen, legte Frau Baumann und Hiltrud Sanchez ein Bouquet aus weißen Blumen zum Gedenken nieder. 

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